
Mathis Huber, MJ 1976, wurde nach Musikstudien an der Musikhochschule und an der KFU Graz 1990 mit der Leitung des jungen Festivals Styriarte betraut. Das vom damaligen Kultur-landesrat Kurt Jungwirth vor vierzig Jahren gegründete Festival war in erster Linie Bühne für Nikolaus Harnoncourt. Jungwirth war von 1953-1970 begeisterter und begeisternder
Französischlehrer an der BEA (heute HIB) Liebenau. Mathis Huber gelang es dank seines Ideenreichtums und Kommunikationstalents, Styriarte gesund durch zwei große Krisen zu führen: den Rückzug Harnoncourts und die Corona-Pandemie. Heute ist es ein großes regionales Festival, das Musik aus den verschiedensten Bereichen bietet und auf

gesunden Beinen steht: knapp 30.000 Eintritte pro Jahr, mehr als 90% Auslastung. Unter den Mitwirkenden befindet sich seit Jahren auch – und das ist der dritte Liebenau-Bezug – der HIB-ART-CHOR; im Bild nebenan zu sehen bei Styriarte 2025 mit „Tribute to Queen“. Zuletzt zwei Beispiele für Mathis Hubers Einfallsreichtum. Die Styriarte-Eröffnung 2020 konnte wegen der damaligen Coronaregeln

nur stattfinden, weil Huber die Rede des Bundespräsidenten in eine kurzfristig komponierte Minioper einbaute (Bild). Beispiel zwei: Zum 26. Juli 2025 um fünf Uhr früh hatte Huber circa 250 (!) Besucher auf das Schöckl-Ostplateau gelockt, damit sie die Styriarte-Klanginstallation „Sonnenaufgang“ erleben konnten.
Quellen: styriarte.com, Die Presse / Fotos: styriarte.com, HIB.art.chor / Text: H. Fest