„Wir“ sind Verfassungsgerichtshofpräsident !

Am 19. Februar 2020 wurde Univ. Prof. Dr. Christoph Grabenwarter vom Bundespräsidenten zum Präsidenten des Verfassungs-gerichtshofes ernannt. Christoph Grabenwarter hat acht Jahre lang die HIB Liebenau besucht und dort 1984 mit Auszeichnung maturiert. Die klare, souveräne und fundierte Argumentation, die er im ZIB2-Interview am 21. Februar gezeigt hat, war schon immer sein Marken-zeichen. Zu seiner glanzvollen Karriere (siehe das nebenstehende ‚Presse‘-Porträt vom 13. Februar)

gratuliert ihm der Alumni Club Liebenau sehr herzlich. Bis 2036, wenn er in Pension gehen wird, wissen wir den Verfassungsgerichtshof in guten Händen. Mit Sicherheit gratulieren ihm auch seine ehemaligen Lehrer und vor allem seine ehemaligen Mitschüler, in deren Mitte er kürzlich das 35. Maturajubiläum gefeiert hat.

Quellen: ORF, Die Presse, Stefan Zeller Text: Harald Fest

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KOWATSCH / KULIS / POLZ

1.  ERICH POLZ (Mat.jg 2003) gastiert mit dem Kammerorchester MODUS 21 wieder einmal in der Steiermark:

2. Auch der erfolgreiche Kabarettist und Stand-up-Comedian GERNOT KULIS (Maturajahrgang 1994) kommt wieder ins Grazer Orpheum, und zwar mit seinem Programm Herkulis . Es scheint, als wolle er den Rekord von 250.000 Zuschauern bei seinem ersten Programm Kulisionen noch einmal erreichen oder gar überbieten …… ZEIT: Donnerstag, 16. 1. 2020, 20 Uhr ORT: Orpheum, Orpheumgasse 8, 8020 Graz

Gernot Kulis bei „Willkommen Österreich“

In seinem Programm geht Gernot Kulis auch auf seine Schul- und Internatszeit in St. Paul im „Lofntol“ und in der HIB Liebenau ein, wo er wohl öfter die leicht drohende Anrede „Herr Kulis!“ gehört hat, und da sind wir auch schon bei seinem Liebenauer Erzieher:

3. WALTER KOWATSCH-SCHWARZ (MJ 1970), der immer häufiger als Sportjournalist in Erscheinung tritt. Deshalb ist er wohl immer noch der einzige Österreicher, der als Juror an der Wahl zum Ballon d’Or, zum besten Fußballer der Welt, teilnimmt. Nur hat er diesmal nicht auf den Sieger Messi getippt, sondern auf den Liverpool-Star Sadio Mané; nicht zuletzt deshalb, weil der Starstürmer einige Jahre in Salzburg gespielt hat. 

Walter Kowatsch schreibt nicht nur für sein Leib- und Magenblatt, das Sturm-Echo, oder für die Austria Presse Agentur, sondern auch für das französische Fußballmagazin France Football und zuletzt am 3. Jänner auch für die Kleine Zeitung. Dort hat er einen lesenswerten Artikel voller lebendiger und amüsanter Details zum 70. Geburtstag des „Sturm-Urgesteins“ Manfred „Mandi“ Steiner verfasst.

Quellen: Veranstaltungskalender Bad Gleichenberg, Wikipedia, Kleine Zeitung

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Erfolgreicher Herbst an der HIB-Liebenau II

Sehr schöne internationale Erfolge gibt es auch aus der Liebenauer Sportszene zu berichten. Dass an der HIB nicht nur Mannschaften erfolgreich sein können, beweist Corinna GEBHARD aus der 6.B-Klasse, und das in einer außerge-wöhnlichen Sportart, dem Dressur-reiten. Bei einem internationalen Turnier in Polen erreichte sie im Pony-Mannschaftsbewerb Platz eins und dazu noch Platz vier im finalen Kürbewerb.

Besonders stark waren heuer im Herbst wieder einmal die Liebenauer Handballerinnen. Da sind zunächst die HIB-MÄDCHEN der Handball-akademie, die sich für die Schul-Weltmeisterschaft 2020 in Belgrad qualifiziert haben. Die besten Werferinnen im Entscheidungsspiel gegen das BG/BORG Bad Vöslau waren Ivana Nikolic und Lisa Spalt, beide aus der 8BS-Klasse. Ob sie sich auch so großartig schlagen werden wie ihre bronzenen Fußballkollegen bei der heurigen Schul-WM?

Ihren bisher größten internationalen Erfolg feierten die HIB-HANDBALL-DAMEN vor Kurzem im europäischen EHF-Cup. In einem dramatischen Duell mit dem griechischen Verein A. C. Veria konnten sie sich Ende November für das Achtelfinale qualifizieren. Damit haben sowohl die Damen als auch die Mädchen einen doppelten Grund zu feiern. Denn der Gesamtverein „HIB Handball Graz“ begeht heuer das Jubiläum seines zehn-jährigen Bestehens. In diesen 10 Jahren ist der Klub zum viertgrößten Handballverein Österreichs gewachsen; seine derzeit 20 Mannschaften haben in dieser kurzen Zeit bereits 70 steirische Meistertitel und 11 österreichische Topplatzierungen erobert. Der Alumni Club Liebenau gratuliert herzlich und wünscht weiterhin viel Erfolg.

Anja Skerlak, MJ 2012, beim Torwurf

„Champions League: Aus für Inter Mailand und Lazaro“ … „Die Italiener mit ÖFB-Teamspieler Valentino Lazaro scheiterten wie im Vorjahr …“ am Aufstieg ins Achtelfinale der Champions League. Wer so einen Bericht in Österreichs erster Qualitäts-zeitung „Die Presse“ bekommt, der hat einen absoluten Karrierehöhepunkt erreicht, viel höher geht es nicht mehr. Als „Tino“, in Graz geboren und in Liebenau aufgewachsen, mit zehn Jahren an die HIB Liebenau kam, galt er als Jahrhunderttalent, und jetzt, dreizehn Jahre später, wird er diesem Titel unglaublicherweise noch immer gerecht. Er absolvierte die Unterstufe des Gymnasiums mit gutem Erfolg und wechselte – nach einem kurzen Gastspiel in der Fußballklasse des BORG Liebenau – an die Salzburger Fußballakademie. Schon mit 16 Jahren spielte er sein erstes Bundesligaspiel für Salzburg, mit 18 sein erstes Spiel für die Nationalmannschaft. Er kam dann in die deutsche Bundesliga zu Hertha BSC nach Berlin und erhielt heuer im Sommer einen Vierjahresvertrag bei Inter Mailand, dem italienischen Tabellenführer. Der Alumni Club und sein ehemaliger Klassenvorstand gratulieren Valentino Lazaro besonders herzlich zu seiner Bilderbuchkarriere.

Valentino Lazaro beim 1:2 gegen Barcelona am 10.12.2019

Quellen für Text und Fotos: Kleine Zeitung, Die Presse, Wikipedia / Text: Harald Fest

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Erfolgreicher Herbst an der HIB-Liebenau. Teil 1

„Mamma mia“: Tanya entledigt sich ihrer Freier

Wie schon seit Jahren hat der HIB.art.chor auch heuer einen Fixplatz in den Liebenauer Erfolgsbilanzen. Für den Beginn des Jubiläums „25 Jahre HIB.art.chor“ hat sich Maria Fürntratt mit ihrem Chor einer besonderen Herausforderung gestellt: das Musical „Mamma mia“ mit den Hits von ABBA. Erstellt werden mussten dafür in wochenlanger intensiver Arbeit: Neuarrangements aller 20 Musiknummern, ein Textbuch, ein Regiekonzept, ein Lichtplan, die Choreographie aller Chornummern, Kulissen und Requisiten einschließlich eines Originalbootes! Das alles musste dann erarbeitet, einstudiert, geprobt, geprobt und noch einmal geprobt werden.

Und die Mühe hat sich gelohnt! Es wurde eine rundum gelungene, locker und leicht präsentierte Aufführung, musikalisch, sängerisch, darstellerisch und besonders intensiv in den Tanzszenen. Die ABBA-Hits sind eingebaut in die Geschichte einer alleinstehenden Frau, deren Tochter zu ihrer Hochzeit ihre drei möglichen Väter einlädt. Geschickt gemischt werden heiter-parodistische Momente mit sehnsüchtig-melan-cholischen Rückblicken, das Ganze garniert mit temporeichen Actionszenen.

Dem zweiten großen Auftritt im Landhaushof bei der Eröffnung der Eiskrippe lauschten hunderte Zuhörer den kunstvoll vorgetragenen (Vor-)Weihnachtsliedern aus aller Welt. Beim alljährlichen „Es wird schon glei dumpa“ sang dann auch das Publikum mit. Wer noch ein Weihnachtssingen des HIB.art.chors erleben möchte, muss sich beeilen. Das erste am 10. 12. um 19 Uhr in der Barmherzigenkirche ist wohl schon ausverkauft, aber für das Konzert im Pfarrzentrum Graz-Süd am 19. 12., ebenfalls um 19 Uhr, gibt es noch Karten (Bestellungen unter: <singakademie@aon.at>).

[Text/Fotos: Kleine Zeitung, H. Fest]

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Professor Pachernigg verstorben

Magister Karlheinz Pachernigg ist kürzlich im 80. Lebensjahr bei einem Fahrradunfall tödlich verunglückt. Professor Pachernigg war von 1967 bis 2000 als Lehrer für Deutsch und Englisch sowie als Erzieher an der BEA und HIB Graz-Liebenau tätig. Darüber hinaus hat er sich als Betreuer der Schulbuchaktion und der audiovisuellen Medien bleibende Verdienste erworben. Er war bis zuletzt begeisterter Musiker und Wanderer. Seine Kollegen und seine ehemaligen Schüler werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Die Verabschiedung findet am Freitag, dem 25. Oktober, um 14 Uhr in der Pfarrkirche Graz-Süd statt. Unser aufrichtiges Mitgefühl gehört seiner Familie.

Für den Alumni Club Liebenau: Harald Fest

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MATURAJUBILÄEN 2019/4 (letzter Teil)

Zu Schulbeginn im September feierten zwei Maturaklassen, die sich alle fünf Jahre treffen, ein rundes Jubiläum. Die 8A-Klasse des Maturajahrgangs 1974 begann ihren 45. Jahrestag mit einem freundlich servierten und geschmackvollen Liebenauer Mittagessen und einem ausführlichen Schul- und Internatsbesuch. Dabei gedachte man auch des kürzlich bei einem tragischen Unfall verstorbenen Hansgeorg Schmeiser.

Wie bei vielen Absolventen der BEA und frühen HIB ist auch hier die Liste voll von akademischen Titeln, die auf erfolgreiche Berufskarrieren schließen lassen: Primarii, Universitätsprofessoren, Doktoren, Diplomingenieure und Magistri. Von der 8.B-Klasse war ebenfalls ein Vertreter erschienen, der in fünf Jahren versuchen wird, seine ehemalige Klasse zum „Fünfziger“ zu versammeln.

In einem der besten Grazer Restaurants feierten die Maturanten der 8A-Klasse des Maturajahrgangs 1984 ihr 35. Jubiläum. Bei angeregten und intensiven Gesprächen, unterbrochen durch heitere Erinnerungen aus der Schulzeit, vergingen die Stunden wie im Flug. Die 1984-er sind eine ganz besondere Klasse, haben doch die vierundzwanzig Absolventen vierundzwanzig(!) akademische Abschlüsse aufzuweisen. Ein seltener Rekord. Dem entsprechend bekleiden sie auch hohe und höchste Positionen: Juristen, Techniker, (internationale) Banker, Wirtschaftstreibende.

Aus aktuellem Anlass muss noch zwei Absolventen dieser Klasse ausdrücklich gratuliert werden. Der eine ist der steirische Chefstatistiker M. M., dem vor Kurzem der Gerhard-Bruckmann-Preis, benannt nach dem Urvater der – immer wieder aktuellen – Wahlhochrechnungen, zuerkannt worden ist.

Der andere ist der Vizepräsident des Verfassungsgerichtshofes C. G., der gerade erst an der Bürde und Würde des Bundeskanzleramtes vorbeige-schrammt ist und wohl in nächster Zeit selber zum Präsidenten ernannt werden wird.                                                                                                                   Der Alumni Club Liebenau wünscht allen Maturajubilaren, die er heuer begleiten durfte, viel Freude und Erfolg auf ihrer Berufslaufbahn, dazu viel Gesundheit, auch und besonders für diejenigen, die zum Ruhestand heranreifen. 

Text und Fotos: Harald Fest (der hofft, niemanden, auch nicht den Datenschutz, verletzt zu haben)

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Maturajubiläen Teil 3

Nach den Maturajahrgängen 1959 (die 60er-Feier fand schon 2018 bei der Wiederaufführung der „Sieben Raben“ statt), 1979 und 1989, über die wir schon berichteten, haben heuer auch die drei restlichen „9er-Jahrgänge“ ihr rundes Jubiläum begangen. Den Beginn machen die Jüngsten, der Jahrgang 2009.

Vierzehn Maturant/innen und acht Lehrer/innen der 8C

Zuallererst die 8C-Klasse, und zwar deshalb, weil sie zahlen- und leis-tungsmäßig einen – für Liebenau sicher, österreichweit wahrscheinlich – einmaligen Rekord aufgestellt hat. Von 33 Anfängern im Herbst 2001 sind acht Jahre später 23 (!) zur Reifeprüfung angetreten und haben sie auf Anhieb bestanden, 12 davon mit einer Auszeichnung. Apropos starkes Geschlecht, acht der zwölf Auszeichnungen gingen an junge Damen. Schade, dass es für Schulen kein Guinessbuch der Rekorde gibt.

Einen günstigen Termin, nämlich das Sommerfest – wie jedes Jahr am Freitag der vorletzten Schulwoche -, wählte die 8S-Klasse für ihr 10. Maturajubiläum. Auch diese Klasse war etwas Besonderes. Von 32 Beginnern im Jahr 2005 strebten vier Jahre später 27 – aufgefüllt durch Schüler anderer Klassen – die Matura an. Auch wenn nicht alle sofort Erfolg hatten, die Ergebnisse waren beachtlich: 4 Auszeichnungen, alle für junge Damen …. siehe oben.

Les anciens de 1969 sur le toit de Franklin

Zum Anlass des 50. Maturajubiläums gönnten sich die Maturanten des Jahrgangs 1969 den Luxus einer Parisreise, deren Höhepunkt der Besuch der Partnerschule Saint-Louis-de-Gonzague darstellte. Zum großen Empfang anlässlich der Journées Missionnaires waren auch zwei langjährige französische Austauschbetreuer erschienen: Marie-Françoise Paquet (großes Foto, 4. von rechts) und Volker Umnik (ganz links), der selber Absolvent der BEA Liebenau ist und 1964 am Austausch Liebenau –Franklin teilgenommen hat.

Die 8B-Klasse war die einzige Klasse des Maturajahrgangs 1999, die die 20. Wiederkehr ihrer Matura in Liebenau feierte. Der ehemalige Klassenvorstand Prof. Werner Lang führte die jungen Jubilare durch den Liebenauer Campus. Bei der anschließenden geselligen Feier wurden intensiv gute und weniger gute Erinnerungen ausgetauscht. Da wir kein aktuelles Bildmaterial zur Verfügung haben, muss ein 20-jähriges Maturafoto genügen.

Bilder: Jahresberichte des BG/BORG Graz-Liebenau (1999, 2009), J. Stampler, H. Fest      Text: Harald Fest

 

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Maturajubiläum Teil 2: Der MJ 1979 feiert 40 Jahre Matura

Ende Juni mit einem Abstand von nur wenigen Tagen trafen sich die zwei Klassen des Maturajahrgangs 1979 zum 40. Jahrestag ihrer Reifeprüfung. Die gute Laune bei beiden Feiern lässt auf weitgehend positive Erinnerungen an die Schulzeit schließen, was auch angesichts der vielen erfolgreichen Berufskarrieren – Primare, Doktoren der Medizin und beider Rechte, Präsidenten, Geschäftsführer und so fort – nicht verwundert.

Die 8.A-Klasse, eine „reine Bubenklasse“, vom steirischen Apothekerpräsidenten straff und umsichtig geführt, absolvierte zunächst eine Schulführung, widmete sich dann
den Gaumenfreuden beim Staribacher, wo man auch Quartier nahm, und feierte zuletzt bei steirischem Wein in Kitzeck die schulische Vergangenheit und die nicht mehr ferne Pensionszukunft.

Das Schulmuseum sorgte indirekt für besondere Heiterkeit, die Pointen flogen nur so hin und her. Übrigens, der Turm vor der Französischlehrerin und unter der Hand des ÖAMTC-Chefs ist der „Altturm“, der dem Vorgänger des Alumni Clubs Liebenau seinen Namen gab.

Neben dreizehn Maturanten waren drei Lehrer und eine Lehrerin der Einladung gefolgt. Mit ganz besonderer Freude wurde Helmut Riesz begrüßt, das „Urgestein“ des Liebenauer Internats.

Die 8.B-Klasse war die erst zweite koedukativ geführte Klasse in Liebenau. Das war insofern eine Besonderheit, als die Schule damals noch „Bundeserziehungsanstalt für Knaben“ hieß und es auch war. Erstaunlicherweise acht Mädchen haben 1979, dem Männerbund Liebenau trotzend, die Reifeprüfung abgelegt.

Die Maturafeier im Grazer Gösserbräu war etwas intimer angelegt als die Feier der Parallelklasse. Aber immerhin war nach vierzig Jahren die Hälfte der Klasse erschienen, allerdings nur zwei der ursprünglich acht jungen Damen. Die Feierfreude ließen sich die jung gebliebenen Maturanten nicht einmal durch die gefühlt hundert holländischen Formel-Eins-Fans verderben, die nebenan lautstark dem Bier zusprachen.

Text und Bild: Harald Fest, ACL

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Runde Maturajubiläen. Teil 1: MJ 1989

Dreizehn Schüler und zwei Lehrer. Who is who?

Am 25. Mai 2019 feierten vierzehn Ex-Schüler der 8.A-Klasse des Jahres 1989 mit drei Ex-Lehrern ihr 30. Maturajubiläum. Das von JJJ* sorgfältig geplante und präzise umgesetzte Programm sah zunächst eine Schulführung durch Harald Fest vom Alumni Club Liebenau vor. An der anschließenden Besteigung des Grazer Schöckls (mehr als 700 schweißtreibende Höhenmeter!) nahm als erfreuliche Überraschung für die „reine Bubenklasse“ mit GG* eine „Quotenfrau“ aus der Parallelklasse (siehe unten) teil.

Mit besonderem Vergnügen ließen sich alle an der Stätte ihrer seinerzeitigen (Un-)Taten von ihrer Physiklehrerin fotografieren

Drei Wochen später am 16. Juni beging die 8.B-Klasse 1989 den 30. Jahrestag ihrer Matura. Und das ist ein ganz anderes Bild: Hier sind die Frauen in der Überzahl, und wer sie kennt, weiß es, sie haben auch das Sagen. Dass die 8.B ihrer Zeit weit voraus ist, zeigt sich aber erst beim Blick auf ihre Berufswege. Von 6 naturwissenschaftlichen Universitäts- absolventen sind 4 weiblich, nur 2 sind „Quotenmänner“!

Die Damen ließen es sich nicht nehmen. Eine ihrer Mitschülerinnen* – sie ist de facto Nachfolgerin ihres Französischlehrers* – unterrichtet jetzt an der HIB und musste unbedingt besucht werden. Die armen Schüler mussten inzwischen auf ihr Diktat warten.
  • Anmerkung:  Aus Datenschutzgründen werden keine Namen genannt.
  • Text und Bilder: Harald Fest
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High Intensive Blues Band = „HIB-BAND“

Bertram Egger Stefanie Egger Ernst Grieshofer Jonathan Herrgesell Clemens Rofner

Höhepunkt und Krönung der Mitgliederversammlung des ACL am 17. Mai 2019 war das Konzert von Bertram Eggers neu formierter High Intensive Blues Band, deren Mitglieder (fast) alle einen starken Bezug zu Liebenau haben.

Bertram Egger, vielseitiger Master-mind der „HIB-Band“, ist seit mehr als 30 Jahren Musiklehrer an der HIB Liebenau und Professor für Klarinette an der Kunstuniversität Graz. Diesmal teilt er seine Freude an der Musik, am Improvisieren über das Piano mit, dem er musikalische Feinheiten entlockt, oft wie klingende Perlenketten. Das Programm brachte viele neu gestaltete Ohrwürmer aus dem frühen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, es führte von Georgia – mit dem „A-train“ – nach Ipanema und wieder zurück, vom Blues und Jazz über den Samba bis zum Rap.

 

 

Stefanie Egger (MJ 2010) versteht es mit ihrer intensiven und charakter-starken Stimme, die klassischen Melodiebögen der Balladen, Tonhöhe und Tonfarbe variierend, zu zerlegen und zu neuen zusammenzusetzen. In „What’s the Difference“ gelingt ihr und dem Schlagzeuger ein Höhe- punkt des Abends: Nach ihrem verklingenden Seufzer ertönt ein leises Echo vom Jazzbesen auf der Trommel. Einen zweiten völlig konträren Höhepunkt liefert Ernst Grieshofer in seinem letzten Solo: ein an- und abschwellendes Schlagzeug-gewitter, das in einem wahren Trommelfeuer akrobatisch fliegender Sticks seinen Abschluss findet.

(Text und Fotos: Harald Fest)

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