MAMMA MIA ! —– 25 Jahre HIB.ART.CHOR !

„Fünfundzwanzig Jahre und für immer jung!“ So könnte das Motto für das Jubiläumsjahr 2020 lauten, das der HIB.art.chor trotz aller coronabedingten Einschränkungen mit großartigen Erfolgen absolviert hat. Natürlich gab es weniger Live-Auftritte als in den letzten Jahren, aber die traditionellen Großereignisse konnten bisher allesamt ohne Qualitätseinbußen auf und über die Bühne gebracht werden. Zuerst die alljährliche internationale Chorreise, über die wir schon berichtet haben. Sie fand heuer im Jänner statt, führte nach Japan und wurde von der ersten asiatischen Goldmedaille gekrönt.

20.9.2020 HIB.art.chor in MAMMA MIA 2 !

Im Sommer waren die Corona-Regeln zum Glück gelockert, deshalb konnten auch die 25. Sommersingwochen auf Schloss Traunsee mit relativ geringen Auflagen stattfinden. Das siebzehntägige Trainingslager dient in erster Linie dazu, die große szenische Musical- bzw. Operettenaufführung im Herbst vorzubereiten, zu proben und aufführungsreif zu machen. Dies war beim heuer gewählten ABBA-Musical „MAMMA MIA 2!“ aufwändiger, weil es – anders als im Vorjahr bei Mamma Mia 1 – nur den vor zwei Jahren erschienenen Film und Soundtrack gab. Es musste also erst eine eigene Bühnenfassung erarbeitet werden. Dazu kamen wie jedes Jahr Textbuch, Notentranskription, Arrangements, Choreographie, Lichtregie, Kulissenmalerei und Requisiten. Das alles hat die mit unerschöpflicher Energie agierende Chorleiterin Maria Fürntratt (MJ 1988) mit Hilfe eines Teams von aktiven und ehemaligen Chorsängern erfolgreich bewältigt.

Und die drei schon lange vorher ausverkauften Aufführungen Mitte September auf der Liebenauer Parkbühne werden auch zum erwarteten und heftig applaudierten Riesenerfolg. Effektvolle Lichtregie, perfekt choreographierte, begeistert und locker getanzte Chorszenen, feine, natürliche Kinder- und Jugendstimmen, selbst A-capella-Stellen werden selbstbewusst und sicher intoniert (Sophie Sinabell!).

Mit einem Wort, ein Abend zum Genießen und Staunen, wie souverän und lebendig junge Menschen spielen, singen und tanzen können, wenn sie richtig gefördert und gefordert werden. Das gilt auch für die Jungen Grazer Instrumentalisten, die – zwar ein wenig im Schatten der Bühne stehend – auch die heurige Aufführung präzise und mit viel Animo begleiteten. Unter ihnen die ehemalige Chorsängerin Magdalena Fürntratt (MJ 2017) an der Harfe.

Zu Maria Fürntratts Tochter aus aktuellem Anlass eine Anmerkung: Die junge steirische Harfenistin und Komponistin hat vor wenigen Tagen den Dombrowski-Preis für Musik (Komposition) erhalten. Der Alumni Club gratuliert sehr herzlich und wünscht viel Erfolg für den ins Auge gefassten Sprung ins Ausland.

Am Ende dieses 25. Jubiläumsjahres stand dann ein offizieller und feierlicher Höhepunkt: Der HIB.art.chor erhielt Mitte Oktober für seine großen künstlerischen Leistungen das Steirische Landeswappen verliehen. Landeshauptmann Schützenhöfer persönlich überreichte unmittelbar nach seiner Corona-Auszeit die Urkunde an die musikalische Leiterin Mag. Maria Fürntratt und den organisatorischen Leiter DI Günter Fürntratt. Die Feier musste wegen der zahlreichen Besucher und der ebenso zahlreichen wie unvermeid-lichen „Baby-Elefanten“ in die Blue Box verlegt werden. Unter den vielen Ehrengästen befand sich auch ein Absolvent der HIB Liebenau, Dr. Andreas Hausberger (8S-Klasse des MJ 1992), der in der steirischen Bildungsdirektion für den Sportunterricht zuständig ist. Die musikalische Gestaltung oblag, wie könnte es anders sein, dem HIB.art.chor, der die Feier mit einem rasanten Mamma-Mia-Medley beschloss.

Überreichung des Steirischen Landeswappens: Dir. Svoboda, LH Schützenhöfer,
Günter und Maria Fürntratt

Text und Fotos: Harald Fest, Programmheft zu Mamma Mia 2 

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Spitzenleistungen weiblich, Teil 2: Fußball – Viktoria Schnaderbeck fast „Österreicherin des Jahres“

Im alljährlichen „Presse“-Wettbewerb zum Österreicher des Jahres wäre Viktoria Schnaderbeck (2005-07 in der HIB-Fußballklasse) beinahe Siegerin der Kategorie Erfolg International geworden. Im Publikumsvoting hat sie das Dreierfinale erreicht und musste sich nur dem Genetiker Josef Penninger geschlagen geben, dessen aussichtsreicher Corona-Wirkstoff sich als einer der ersten im Teststadium befindet.

Schnaderbecks Karriere in Stichworten: 2007 mit 16 Jahren(!) im Frauenteam von Bayern München (131 Spiele, zwei Mal deutscher Meister), 2018 als erste Österreicherin in der englischen Liga bei Arsenal London (engl. Meister), Führungsspielerin und Kapitänin des Nationalteams. Aber Schnaderbeck denkt und lebt über den Fußballplatz hinaus. Sie hat ein Sportmanagement-Studium absolviert, kämpft für Gleich-berechtigung ebenso wie gegen Diskriminierung und engagiert sich in sozialen Projekten; so vermittelt sie etwa mit Hilfe des Sports tansanischen Mädchen Selbstbewusstsein und verbesserte Lebensperspektiven.

Aus aktuellen Gründen noch eine Anmerkung zum Nationalteam, das kürzlich bei der Qualifikation für die Europameisterschaft in einem heroischen Abwehrkampf ein Unent-schieden gegen Frankreich erkämpft hat; eine großartige Leistung, wenn man bedenkt, dass die Französinnen 3. der Weltrangliste sind, die Österreicherinnen aber nur 22. 

Österreich – Frankreich 0 : 0 / Wenninger beim Kopfball

Neben Viktoria Schnaderbeck (links) gehören noch zwei weitere ehemalige HIB-Schülerinnen zum Stamm der Nationalelf: Carina Wenninger (Mitte) und Sarah Puntigam (rechts). Alle drei waren ausgezeichnete Schülerinnen, haben zusammen 276 (!) Spiele für die Nationalmannschaft bestritten und eine fast deckungsgleiche Fußballkarriere absolviert. Mit 16 Jahren wagten sie den Schritt nach Deutschland zu Bayern München, wo sie jahrelang Stamm-spielerinnen waren. Wenninger spielt immer noch in München, Schnaderbeck in der englischen Liga und Puntigam in der französischen Liga beim HFC Montpellier.

Der ACL gratuliert den drei Vorzeigeprofis zu ihren großartigen Leistungen und wünscht der gesamten Nationalmannschaft viel Erfolg bei der Europameisterschaft.

Quellen: Die Presse (16.9. und 16.10.2020) / Kleine Zeitung (25.10.2020) / Websites (Puntigam, Schnaderbeck)  /  Text: Harald Fest (3.11.2020) 

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Spitzenleistungen weiblich: Literatur und Fußball / Teil 1: LISA ECKHARTS „OMAMA“

Die Slam-Poetin und Kabarettistin Lisa Eckhart (MJ 2009) hat mit ihrem im Sommer erschienen Erstlingsroman „Omama“ einen Riesenerfolg gelandet, den sie zu einem guten Teil ihrer großen Präsenz in praktisch allen deutschsprachigen Medien verdankt. Als sie nämlich zum Literaturwettbewerb um den Hamburger Kühne-Preis eingeladen war, warf man ihr Antisemitismus vor. Aus Angst vor „Antifa-Ausschreitungen“ wurde sie wieder ausgeladen, dann wegen einer Welle von Pro-Eckhart-Reaktionen doch wieder eingeladen, zu guter Letzt hat sie selber abgesagt. Ihr Erfolg war so durchschlagend, dass sie gerüchteweise schon einen Vertrag mit dem „Playboy“ in der Tasche hat.

Eckharts Texte sind Satiren, sie verwenden das uralte Stilmittel der Verspottung durch Übertreibung und entlarven (Vor-)Urteile und Klischees, indem sie sie ad absurdum führen. Sie verwenden eine hochgestochene Sprache voller literarischer Stilmittel, Anspielungen und Wortspiele kontrastiv garniert mit vulgären Ausdrücken. Beispielhaft dafür das zweite Kabarettprogramm, „Die Vorteile des Lasters“; es analysiert satirisch die sieben klassischen Laster oder Hauptsünden. In ihrem Roman „Omama“ nun zeichnet und überzeichnet Lisa Eckhart ein satirisches Porträt ihrer Großmutter und des steirischen Ortes, in dem sie aufgewachsen ist. Sie persifliert auf diese Weise alles, was ihr über den Weg läuft: von den zwei ‚begluckenden‘ Großmüttern im großartigen Prolog bis zum Dorftrinker, der mit Schnaps das brennende Feuerwehrhaus zu löschen versucht.

Auch vor sich selbst macht Eckhart nicht Halt, wenn sie sich mit dem größten Diktator österreichischer Herkunft auf dieselbe Stufe stellt: „Sie jubeln mir zu, diese Deutschen! Einer an Kunstschulen abgelehnten, grantelnden Österreicherin. Sie lernen nicht dazu!“ Das Schlusswort hat Andrea Schurian*: Ja, diese Lisa Eckhart ist speziell. Und „Omama“ ein ziemlich fetziger Roman, der den Kühne-Preis verdient hätte.

Quellen: A.-M. Wallner, K.-P., Th. Maurer, A. Schurian* (Die Presse, 13./12./11.8.2020)  Fotos: Die Presse, youtube.com  /  Text: Harald Fest 

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Matura und Maturatreffen 2020

Das abgelaufene Schuljahr,  inklusive der Reifeprüfung, konnte trotz der massiven Pandemie-Einschränkungen ab März im Wesentlichen erfolgreich abgeschlossen werden.  Mit wenigen Ausnahmen (die mit Gold belohnte große Japanreise des HIB.art.chors, die Eurolingua- und Switchbewerbe mit stolzen 14 Medaillen, die Romfahrt der 8. Klassen, der Schikurs der S-Klassen) mussten alle großen Schulveranstaltungen abgesagt werden, bei den mit viel Aufwand vorbereiteten Auslandsaufenthalten herrschte gar die Devise „Bonjour tristesse“, natürlich in der jeweiligen Landessprache.

Maturafeier mit Corona-Gruß: Ulrich Schütze (8.A) erhält sein Maturadiplom von KV Loretto

Die Matura der zirka 100 Kandidaten aus 5 Klassen wurde entsprechend den strengen sanitären und pädagogischen Vorgaben in reduzierter Form abgehalten. Der mündliche Teil entfiel, für den erfolgreichen Abschluss genügten die Vorwissenschaftliche Arbeit und die Schriftliche Reifeprüfung unter Einschluss der Jahresnote.                                              Die Maturafeiern fanden coronabedingt nach Klassen getrennt statt und waren zahlenmäßig begrenzt. Auffällig war heuer, wie viele Maturanten sich schon über die Schule hinaus einen Namen gemacht haben; neben sechs Stützen des HIB.art.chors (Thomas Bernhard, Ulrich Schütze, Regina Barth, Jakob Freiberger, Lena Schnabel und Julia Stark) beispielsweise auch die steirische Spitzenreiterin Alissa Hinterleitner.

Maturafeier der 8.B: Dir. Svoboda mit KV Prof. Platz und sechs Maturanten

Ganze zehn Jahre zurück liegt die Matura der 8B des Jahres 2010, die ihr Jubiläum aus Corona-Gründen verspätet und reduziert im September feierte. Fast zwei Drittel der Klasse waren dem Ruf der Organisatorin Mag. Julia Engelbrecht (2. von rechts) gefolgt und verbrachten mit angeregten Gesprächen und bei bester Laune den Abend in einem Lokal am Grazer Glacis. Unter den vielen erfolgreichen Akademikern auch zwei ehemalige Sänger des HIB.art.chors: DI Adrian Ruckhofer (1. von links) und Mag. Stefan Scheifinger (4. von links).

10. Maturajubiläum / 8B / MJ2010

Erstaunlich viele Teilnehmer, nämlich 25 von 39, kamen Ende Juni zum Silbernen Maturajubiläum des Jahrgangs 1980, und das trotz der damals noch strikten Corona-Regeln. Der aus heutiger Sicht unbegreiflich geringe Frauenanteil erklärt sich aus der Geschichte der BEA/HIB, einer zirka 30 Jahre lang reinen „Knabenanstalt“, und täuscht insofern, als 75% (!) der Maturantinnen, das sind drei von vier, dem Ruf von DI Eva Gugerbauer (1. Reihe im Bild) gefolgt sind.

40. Maturajubiläum der 8A und 8B, MJ1980

Das Motto des Treffens stammt übrigens von Dr. Johannes Föchterle (letzte Reihe, 2. von links), der sich detailgenau an den Beginn einer Französischstunde Anfang Oktober 1978 erinnert, in der sein Französischlehrer (2. Reihe, 1. von links) verkündete:               „Jacques Brel est mort!“

Fotos: Christine Fest, Thomas Zotter, Harald Fest / Text: Harald Fest

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Helmuth Riesz verstorben

In seinem 80. Lebensjahr ist am 17. September 2020 der Liebenauer Erzieher und Lehrer Prof. Helmuth Riesz nach einer Serie schwerer Operationen friedlich entschlafen. Helmuth Riesz wurde am 7. Juni 1941 im ehemaligen Jugoslawien geboren. Seine Familie flüchtete nach Österreich und ließ sich in Oberösterreich nieder. Nach der Matura im Stiftsgymnasium Schlierbach begann er an der Grazer Musikhochschule ein Gesangs-studium, das er schließlich aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste. 1971 kam er an die damalige BEA Graz-Liebenau, und war dort 25 Jahre bis zu seiner Pensionierung 1996 als Erzieher tätig.

„Der beliebte Helmut Riesz ist nun auch von uns gegangen“, so reagierte ein ehemaliger Schüler auf den Tod seines Erziehers 41 Jahre nach der Matura. Helmuth Riesz war – schon in seiner Studienzeit – mit Leib und Seele Erzieher. Er hatte immer ein offenes Ohr und viel Verständnis für die ihm anvertrauten jungen Menschen, ohne deshalb seine Grundsätze und Überzeugungen aufzugeben. Mit vielen seiner Schüler hatte er bis zuletzt regelmäßigen Kontakt. Das Bild zeigt ihn beim 40. Maturajubiläum 2019.

Helmuth Riesz mit Unterrichtsminister Zilk und Direktor Hobbiger, 1984

Auch über das Internat hinaus hat Helmuth Riesz viele für die BEA und die spätere HIB Graz-Liebenau wichtige Aktivitäten gesetzt. Er hat jahrelang Schulveranstaltungen – vor allem im Ausland – geleitet, bzw. mitgestaltet. Seine Russlandreisen sind in Schülerkreisen heute noch legendär, viele von ihm betreute Parisaufenthalte sind unvergesslich geblieben. Auch als Empfangschef und Betreuer hochrangiger Persönlichkeiten (siehe Bild oben) und ausländischer Gäste war er oft im Einsatz. All das hat ihm bald den inoffiziellen Titel „Liebenauer Außenminister“ eingetragen.

Helmuth Riesz‘ Porträt wäre unvollständig, würde man nicht seine Leidenschaft für die große – nicht nur italienische – Oper und deren Sängerinnen und Sänger anführen. Er kannte viele europäische Opernhäuser von Paris bis Budapest aus eigener Anschauung. In der Wiener Staatsoper und der Arena von Verona war er Jahrzehnte lang Stammgast.

Das Requiem für Helmuth Riesz fand am 2. 10. 2020 in der Schutzengelkirche in Graz-Eggenberg statt. Seine letzte Ruhe fand er am Grazer Zentralfriedhof.

Text und Fotos: Harald Fest

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Rückholflug aus Neuseeland

Aus Neuseeland vom anderen Ende der Welt kam die „Spirit of Austria“ der Austrian Airlines, die heute (10. April) nach mehr als 22 Stunden Flug in Wien-Schwechat landete. Sie hatte 300 Europäer, großteils Österreicher an Bord, die vorübergehend im Ausland lebten und wegen der Corona-Krise in ihre Heimat zurückkehren wollten. Es war dies der letzte von 39 großen vom Außenministerium organisierten Rücktransporten aus der ganzen Welt. Mitorganisator vor Ort im Rahmen der österreichischen Botschaft war Österreichs Handelsdelegierter Karl HARTLEB vom Maturajahrgang 1982.

Karl Hartleb selbst muss in Down Under bleiben, zwischen Conchita Wurst und der Oper von Sidney, obwohl er vermutlich lieber in seiner engeren fast „coronafreien“ Heimat Neumarkt wäre. Wir wünschen ihm jedenfalls alles Gute und viel Gesundheit.

Quellen: Facebook, Die Presse vom 10.4.2020

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Rekordbesuch bei Linke-Karikaturen. Ein Nachtrag

Mehr als 80 Besucherinnen und Besucher „stürmten“ die Karikaturenausstellung von Professor Gerd Linke am 27. November 2019 in der HIB Graz-Liebenau; Absolventen vom ersten Maturajahrgang 1955, dem auch Linke angehörte, bis zum Jahrgang 2001. Erschienen sind auch viele ehemalige Lehrer und Freunde aus dem Umkreis der „Grazbürsten“, für die Gerd Linke Jahrzehnte lang gespielt und getextet hat.

Dank gebührt vor allem den Leihgebern Frau Lotte Linke (rechts), Ex-Direktor Dr. Ude (links), Prof. Gerhard Wanker, Dr. Gerhard Kobinger und Volker Umnik aus Paris. Ebenso zu danken ist Dir. Wilfried Svoboda, Prof. Isolde Kurzmann-Penz und Prof. Michaela Grohmann für die großzügige finanzielle und organisatorische Unterstützung sowie Georg Rigerl (MJ1971) und Hannes Kandler (MJ1969) für ihre ideelle und manuelle Hilfe.

Ein glücklicher Zufall wollte es, dass alle sieben Direktoren der BEA und HIB Liebenau seit 1947 bei der Aus-stellung zu sehen waren, entweder „bildhaft“ oder in Fleisch und Blut. Fünf von ihnen sind hier zu sehen: Dir. Gerold Lang (1970-1974), Dir. Johann Hobbiger (bis 1987), Dir. Richard Ude (bis 2001); mit „im“ Boot ist Erzl. Herbert Jungwirth. Dir. Müller (bis 2018) und Dir. Svoboda waren persönlich anwesend, während Direktorstellv. Wolfgang Erlitz (1991-2003) in der zweiten Zeichnung rechts zu sehen ist.

Die Ausstellung endete am 31. 1. 2020 mit einer Finissage. Die mehr als 120 Originalzeichnungen zur Liebenauer Schulgeschichte kommen noch heuer in das Schulmuseum, wo sie bei Maturatreffen und Schulführungen in analoger oder digitaler Form besichtigt werden können. Die Finissage selbst erwies sich ebenfalls als großer Publikums-magnet und lockte mehr als vierzig – diesmal deutlich jüngere – Besucher/innen an. Zu sehen war zusätzlich zur Ausstellung eine Powerpoint-Präsentation dreier „Balladen“: eine „Hobbiger-Ballade“, eine „Hommage à Ude“ und „Only JU…..“, eine Jungwirth-Ballade.

Das Ausstellungsteam: Rigerl MJ’71, Grohmann, Fest MJ’61, Kandler MJ’69

Zeichnungen: Gerd Linke / Fotos: Christine Fest / Text: Harald Fest

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2020 —- RÜCKBLICK —- AUSBLICK —- 2020

Drei erfreuliche Nachrichten haben wir wegen technischer Probleme nachzutragen. Am Beginn eine für Liebenau seltene Ehrung: Der ehemalige Direktor der „HIB Liebenau“ (2003-2017/18), Hofrat Mag. Josef Müller, erhielt zu Jahresbeginn aus den Händen von Bürgermeister Siegfried Nagl das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Graz. Damit wurde Josef Müller für sein erfolgreiches Wirken an der HIB Liebenau und deren Öffnung über die Schulgrenzen hinaus ausgezeichnet. Beispielhaft dafür ist – unübersehbar – „sein Meisterwerk“, die Blue Box.

Im Rückblick zwei Spitzenleistungen von (ehemaligen) HIB-Schülern. Zum einen, der HIB.art.chor hat wieder zugeschlagen: Gold in Japan! 36 junge Sängerinnen und Sänger haben am 19. Jänner beim internationalen Chorwettbewerb in Kobe eine Goldmedaille ersungen und dazu eine Spitzenbewertung erhalten. Der HIB-Chor hat damit bereits aus vier Kontinenten Gold heimgebracht.

Jetzt fehlt nur noch
Australien …..

Die zweite Spitzenleistung kommt vom Handballsport.Thomas Eichberger aus der 8BS des Maturajahrgangs 2011 hat sich als Tormann der österreichischen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Wien in die Herzen der Fans gespielt. Mit seinen grandiosen Leistungen und seinem kämpferischen Auftreten hatte er einen wesentlichen Anteil an den drei Siegen der Vorrunde. In der Endrunde genügte dann ein Unentschieden im letzten Spiel für den großartigen 7. Platz, die beste je erreichte Platzierung einer öster-reichischen Nationalmannschaft.

Quellen: Die Woche, HIB.art.chor, Kleine Zeitung / Text: Harald Fest

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„Wir“ sind Verfassungsgerichtshofpräsident !

Am 19. Februar 2020 wurde Univ. Prof. Dr. Christoph Grabenwarter vom Bundespräsidenten zum Präsidenten des Verfassungs-gerichtshofes ernannt. Christoph Grabenwarter hat acht Jahre lang die HIB Liebenau besucht und ebendort 1984 mit Auszeichnung maturiert. Die klare, souveräne und fundierte Argumentation, die er im ZIB2-Interview am 21. Februar gezeigt hat, war schon immer sein Marken-zeichen. Zu seiner glanzvollen

Karriere – zwei Doktoratsstudien / Professuren in Bonn, Linz, Graz, WU Wien / VfGh / Venedig-Kommission (s. auch ‚Presse‘-Porträt vom 13. Februar 2020) – gratuliert ihm der Alumni Club Liebenau sehr herzlich. Bis 2036, wenn er in Pension gehen wird, wissen wir den Verfassungsgerichtshof in guten Händen. Mit Sicherheit gratulieren ihm auch seine ehemaligen Lehrer und vor allem seine ehemaligen Mitschüler, in deren Mitte er kürzlich das 35. Maturajubiläum gefeiert hat.

Fest, Posch, Grabenwarter, Ginthör

Quellen: ORF, Die Presse, Stefan Zeller Text: Harald Fest

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KOWATSCH / KULIS / POLZ

1.  ERICH POLZ (Mat.jg 2003) gastiert mit dem Kammerorchester MODUS 21 wieder einmal in der Steiermark:

2. Auch der erfolgreiche Kabarettist und Stand-up-Comedian GERNOT KULIS (Maturajahrgang 1994) kommt wieder ins Grazer Orpheum, und zwar mit seinem Programm Herkulis . Es scheint, als wolle er den Rekord von 250.000 Zuschauern bei seinem ersten Programm Kulisionen noch einmal erreichen oder gar überbieten …… ZEIT: Donnerstag, 16. 1. 2020, 20 Uhr ORT: Orpheum, Orpheumgasse 8, 8020 Graz

Gernot Kulis bei „Willkommen Österreich“

In seinem Programm geht Gernot Kulis auch auf seine Schul- und Internatszeit in St. Paul im „Lofntol“ und in der HIB Liebenau ein, wo er wohl öfter die leicht drohende Anrede „Herr Kulis!“ gehört hat, und da sind wir auch schon bei seinem Liebenauer Erzieher:

3. WALTER KOWATSCH-SCHWARZ (MJ 1970), der immer häufiger als Sportjournalist in Erscheinung tritt. Deshalb ist er wohl immer noch der einzige Österreicher, der als Juror an der Wahl zum Ballon d’Or, zum besten Fußballer der Welt, teilnimmt. Nur hat er diesmal nicht auf den Sieger Messi getippt, sondern auf den Liverpool-Star Sadio Mané; nicht zuletzt deshalb, weil der Starstürmer einige Jahre in Salzburg gespielt hat. 

Walter Kowatsch schreibt nicht nur für sein Leib- und Magenblatt, das Sturm-Echo, oder für die Austria Presse Agentur, sondern auch für das französische Fußballmagazin France Football und zuletzt am 3. Jänner auch für die Kleine Zeitung. Dort hat er einen lesenswerten Artikel voller lebendiger und amüsanter Details zum 70. Geburtstag des „Sturm-Urgesteins“ Manfred „Mandi“ Steiner verfasst.

Quellen: Veranstaltungskalender Bad Gleichenberg, Wikipedia, Kleine Zeitung

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