Wissenschaftstag zum Thema „Wissenschaft in Graz“

Am 18.03.2016 fand in der Schule wieder ein Wissenschaftstag zum Thema „Wissenschaft in Graz“ statt, der sich vor allem an die Schüler der siebten Klassen richtete und von Frau Prof. Pamina Loretto hervorragend organisiert wurde.

Nach einem freundlichen Empfang durch Herrn Direktor Hr. Mag. Josef Müller konnten die Schüler an vier verschiedenen Vorträgen teilnehmen, die von Absolventen der Hib Liebenau präsentiert wurden.

Dr. Sebastian Fuchs von der Med. Uni Graz, Biobank, hat über Pathologie referiert. DI Martin Mayer  von der Landesstatistik Steiermark hat deren Aufgabenbereiche dargestellt. Dr. Tobias Pfingstl vom Institut der Zoologie der KFU Graz gab Einblicke in die Evolutionsforschung bei Milben. Letztlich beantwortete Dr. Rainer Beck, Rechtsanwalt, Sachverständiger und Univ.-Lektor an KFU und KUG sowie am Campus 02 Fragen zum Copyright im Internet und Social Media.

Der Wissenschaftstag klang bei einem gemeinsamen Mittagessen unter Anwesenheit des Herrn Direktors, der Referenten und der mitwirkenden Lehrer gemütlich aus.

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Lesung „Heinrich K. Mörder – Ein Fall für die Registratur“

Am 1. April las im BG/BORG HIB Liebenau Dr. Hans Radl aus seinem kürzlich erschienenen Buch „Heinrich K. Mörder – Ein Fall für die Registratur“ und ermöglichte damit dem Alumni Club, sein erstes literarisches Event zu präsentieren!
Für die musikalische Begleitung sorgten die Jungpianisten Jakob Freiberger und Milan Begovic unter der Leitung von Prof. Mag. Franz Brugner. Sie spielten Stücke aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amelie“ von Yann Tiersen.
Nach der Verlosung eines Roman-Exemplars gab uns Herr Hofrat Dir. Müller liebenswürdigerweise eine Führung durch die Schule. Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Radl und den jungen Musikern für den gelungenen literarisch-musikalischen Nachmittag!

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Nachruf für Professor Heinrich Pölzl

Der  Akademische Maler und Liebenauer Kunsterzieher Heinrich J. Pölzl ist am 31. März 2016 im 92. Lebensjahr verstorben. Die Verabschiedung findet am Freitag, dem 8. April, um 14:30 Uhr in der Grazer Feuerhalle statt.

Prof. Mag. Heinrich Pölzl war von 1952 an fast vierzig Jahre lang Kunsterzieher an der BEA und der späteren HIB Graz-Liebenau tätig. Als offenem, tolerantem Menschen gelang es ihm mit seiner klaren Lebens-und Kunstauffassung und mit viel Engagement, Generationen von Schülern für die moderne Kunst zu begeistern und vielen von ihnen entscheidende Impulse für ihr Leben zu geben. Als Mitbegründer des „Forum Stadtpark Graz“ hat er immer wieder Kontakte zwischen seinen Schülern und jungen Künstlern hergestellt: 1961 Jazzmusiker beim Liebenauer Maturaball im Forum selbst, 1975 in Paris Präsentation des halbfertigen Centre Pompidou durch den Architekten Rainer Verbizh, Kontakt zu Peter Handke und so fort.

Darüber hinaus hat er mit unermüdlicher Schaffenskraft Tausende Werke gemalt und gezeichnet, Werke, die sich heute in österreichischen Museen und Privathaushalten befinden. Damit zählt Heinrich Pölzl „zu den wichtigsten Persönlichkeiten der steirischen Kunstszene in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.“ (Christine Temel)

Wir alle, die ihn kannten, trauern mit seiner Gattin und mit der großen Familie seiner Verwandten und seiner Freunde.

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Text und Fotos (Pölzl in Paris 1976, Zeichnung v. kürzlich verstorbenen Gerd Linke): Harald Fest
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Sensationeller Erfolg der HIB Handballmannschaft!

Der Regionalliga Club HIB Handball Graz hat mit einer sensationellen Leistung den Aufstieg in das Semifinale des österreichischen Handballcups geschafft. Damit hat der Handballklub der HIB Liebenau an die glorreichen Zeiten des Liebenauer Handballs der 1950er und 1970er Jahre angeschlossen! Wir gratulieren herzlich und drücken weiter die Daumen!2016-03-07 HIB-Handball Kl.Ztg.

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ACHTUNG! Stammtisch!

Achtung Alumni! Am Mittwoch, 9. März um 18:30 Uhr findet im Wein & Co unser nächster Alumniclub Liebenau Stammtisch statt! Wir freuen uns auf alle Interssierten!

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„Ubi caritas … deus ibi est.“

Autoren: Olivia Högler, 4B, MMag. Dr. Isolde Kurzmann-Penz
 

Der Dienst am Nächsten ist neben der Feier der Liturgie und der Verkündigung des Glaubens jener Ort, an dem sich Kirche seit ihrer Entstehung verwirklicht. Sie beruft sich dabei auf das im Neuen Testament vielfach bezeugte Eintreten Jesu für die am Rande der Gesellschaft Stehenden. Dabei ging und geht es bis heute nicht nur darum, diese Menschen zu sättigen oder ihnen ein Dach über dem Kopf zu geben, sondern sie mit ihrer ganzen Existenz in die Mitte zu stellen und ihnen somit ein Gesicht zu verleihen und ihnen ihre Würde zurückzugeben.

Unsere SchülerInnen haben sich in den Religionsstunden des 2. Semesters intensiv mit dem Thema Caritas als organisierte christliche Nächstenliebe befasst und nahmen an zahlreichen Aktionen teil. So besuchten die SchülerInnen der 5. Klassen einen überaus spannenden Vortrag von Frau Mag. Musenbichler, der Leiterin der Vinzenzwerke, in dem sie einen Einblick in die vielfältige Tätigkeit der Organisation bekommen konnten.

Bild 1: (Foto: Fabian Erlinger)

Bild 1: (Foto: Fabian Erlinger)

Die 4B Klasse unternahm einen Lehrausgang ins Vinzidorf in St. Leonhard und konnte dort mit Betreuern und Bewohnern ins Gespräch kommen, die von ihren Lebensschicksalen erzählten. Die so gewonnenen Eindrücke sollen an dieser Stelle in einem Beitrag von Olivia Högler für sich sprechen:

„Die 4.B traf sich am 12.5.2015 nach der ersten Unterrichtsstunde vor dem Barocktor zu einem Ausflug der besonderen Art, auf den sich die ganze Klasse schon sehr lange gefreut hatte. Nach einer kurzen Fahrt kam sie beim Vinzidorf Leonhardplatz, ihrem Ziel, an. Auf den ersten Blick sah es aus, wie ein kleines Dorf, das sich auf irgendeine Weise in die Stadt verirrt hatte. Die grünen Bäume zierten die Gehwege zwischen den verschiedenfärbigen Containern, welche dort überall kreuz und quer, aber doch geordnet herumstanden. Die ganze Klasse fand dann schließlich Einlass in einem der größten Container, dem dort so genannten ‚Wohnzimmer‘, das vielleicht bei manchen gerade einmal doppelt so groß war wie ihr Schlafzimmer. Es gab eine Sitzecke mit einem Sofa, zwei Sessel und vier Esstische, um die ein paar Stühle standen. Auf den Tischen standen jeweils ein Wasserkrug, Apfelsaft und Knabberei für die Klasse zum Verzehr bereit. Ein Betreuer erzählte der Klasse ausführlich über das Vinzidorf und seine Projekte:

Das Vinzidorf existiert schon seit dem 1.Dezember 1993. Angefangen hatte alles mit dem Pfarrer Pucher vor 25 Jahren in Eggenberg, der mit einem Kleinbus Essen und Trinken an die Armen und Obdachlosen austeilte. Doch der Pfarrer erkannte, dass er diesen Menschen irgendwie helfen musste, wieder auf die Beine zu kommen. Dazu brauchten sie einen Platz zum Wohnen. So errichtete Pfarrer Pucher in 40 Tagen mit Dutzenden freiwilligen Helfern ein Containerdorf, das eigentlich nur vorübergehend eine Lösung hätte sein sollen, doch nun steht dieses kleine Dorf mitten in der Stadt schon 22 seit Jahren. Es bietet 33 Plätze für alkoholkranke obdachlose Männer, die schon längst den Mut zum Leben verloren haben. Zusätzlich gibt es noch 6 Plätze für Kranke oder behinderte Männer in der Krankenstube. Die Männer entscheiden selbst, was sie machen, wann sie kommen oder wann sie wieder gehen wollen.

Das Mindestalter für den Eintritt beträgt 40 Jahre und von da an bleiben die Meisten bis zu ihrem Tod im Vinzidorf. Als der Betreuer der 4.B Klasse dies schilderte, malte ein Bewohner nebenbei ein paar Grafiken ab. Dieser erzählte uns dann auch, was ihm in der Vergangenheit passiert war, und als er aber beim Schluss seiner Geschichte angekommen war, meinte er: ,,Wo soll ich denn anderst hin? Hier geht es mir gut.“

Am Ende führte eine junge Praktikantin die Jugendlichen noch zum dorfeigenen Friedhof. Die Grabsteine hatten die Bewohner selbst gestaltet und mit Motiven versehen. 60 Menschen haben dort schon sicher glücklicher als zuvor ihren Frieden gefunden und sind, wie an der ewigen Ruhestätte auf einem Schild zu lesen war, ’nach Hause gegangen‘. Die 4B Klasse wird sich bestimmt noch lange an diesen interessanten, traurigen, aber auch schönen Ausflug erinnern.“

Foto: Fabian Erlinger

Foto: Fabian Erlinger

Die gesamte Schule beteiligte sich am Vinziprojekt „Schuljause für Hostice“ in der Slowakei. Wir finanzieren für einen Monat die Jause für alle 150 Schüler der Pflichtschule in Hostice, die beinahe ausschließlich von Roma-Kindern besucht wird. Viele Schüler kamen gerne der Einladung nach, freiwillig einen Euro ihres Taschengeldes für dieses Projekt zu verwenden. Die Finanzierung der Jause für die restlichen Monate des Schuljahres wird von anderen Grazer Schulen übernommen werden. Das gespendete Geld – die Aktion läuft noch – wird am Schulschluss Pfarrer Pucher im Rahmen des Schlussgottesdienstes übergeben werden.

Wir bedanken uns bei unseren SchülerInnen für ihr Interesse, ihr Engagement und die Diskussion.

Der enormen Präsenz von Pfarrer Pucher ist es zu verdanken, dass die Schüler interessiert seiner Predigt beim Schlussgottesdienst lauschten, in der er auf die zwei Arten von Armut zu sprechen kam: es gibt eine Armut, die das Herz anrührt, die zu Mitleid und Hilfsbereitschaft führt, wenn es um kleine Kinder, Frauen und Schutzbedürftige geht. Es gibt aber auch eine hässliche Seite der Armut,  die dazu verleitet, die Straßenseite zu wechseln und wegzuschauen. Hier hält sich die Hilfsbereitschaft in Grenzen. Gerade dieser Menschen nimmt sich Pfarrer Pucher mit seiner Organisation an und bietet ihnen in den Vinzidörfern Lebensraum. Die Schüler konnten sich im Rahmen von Exkursionen selbst ein Bild davon machen, wie diese Menschen, meist alkoholkranke und obdachlose Männer dort eine neue Heimat gefunden haben.

Im Rahmen des Gottesdienstes konnte Pfarrer Pucher ein Scheck in der Höhe von 800 Euro für das Projekt Schuljause in Hostice überreicht werden, damit kann die HIB-Liebenau für einen Monat die Jause für alle Schüler der Schule im Ort Hostice finanzieren, meist die einzige regelmäßige Mahlzeit für die Romakinder.

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Theater an der HiB – Club der toten Dichter – nur mehr Restplätze verfügbar!

Theater an HiB

Theater an HiB

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Das Theater an der HIB präsentiert: Der Club der toten Dichter

Nach dem Film von Peter Weir, 1989, Drehbuch: Tom Schulman

Schule im Spiegel des Amerika der 50er Jahre.

Wieviel von dem, was dieses Filmdrama zeigt und aufgreift, ist auch heute noch gegenwärtig?

Was passiert, wenn Tradition, Ehre, Disziplin und Leistung auf freies Denken, Kreativität und Fantasie treffen?

Was geschieht, wenn ein weltoffener, alternativ unterrichtender Lehrer, Mr. Keating, seiner Arbeit in einem konservativen Eliteinternat nachgeht?

Wie kommt es, dass Eliteschüler den Club der toten Dichter wieder zum Leben erwecken, in denen schon ihr Lehrer, Mr. Keating, mitgewirkt hat?

Wozu führt es, wenn der Literaturlehrer sagt, man müsse Literatur spüren, erleben, seinen eigenen Vers zum Leben beitragen?

Was bewirkt es in den Schülern, wenn sie versuchen, genau diesen eigenen Vers zu komponieren, wenn sie danach streben, das zu finden, was ihre Bestimmung ist?

Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, nützen Sie die Aufführungstermine!

Donnerstag, 03.03.2016, 19.00 Uhr

Freitag, 04.03.2016, 17.00 Uhr

Donnerstag, 10.03.2016, 19.00 Uhr

Freitag, 11.03.2016, 17.00 Uhr

Wo: Im Theaterkeller der Schule. 

Eintritt frei (-willige Spende nach der Aufführung)

Aufgrund der begrenzten Sitzplätze bitten wir um Voranmeldung per email: harald.dier@hib-liebenau.at

CARPE DIEM!

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Zum Ruhestand wünschen wir alles Gute!

Pensionierung

Der Alumni Club Liebenau gratuliert den „Jungpensionisten“ Mag. Dr. Robert Raditschnig (schon im vergangenen Sommer verabschiedet), Mag. Gabriele Deuretzbacher, Mag. Dr. Ulrike Messerschmidt, Mag. Maria Newman-Stowasser, Mag. Franz Prattes und Mag. Helga Rainer zum wohlverdienten Ruhestand.

Die Pensionierungsfeier an der Schule findet am 8. Februar 2016 um 18 Uhr statt; musikalische Umrahmung durch eine kleine Gruppe des HIB.art.chors.

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Termine HIB.art.chor

Die nächsten Termine des HIB.art.chors

5. März 2016, 19 Uhr: Konzert in Lebring im Rahmen der Lebringer Kulturtage.

17. – 26. März 2016: Reise einer Chorgruppe nach Moskau und St.Petersburg im Rahmen eines Choraustauschs; Abschlusskonzert im Scheremetow-Palast.

31. März 2016: Eine Chorgruppe und die Green Guys singen beim „Summer-Take-Off“ am Flughafen Graz-Thalerhof.

8. April 2016: Konzert in St. Stefan im Rosental.

4. – 9. Mai 2016: Besuch des finnischen Chors VOX AUREA aus Jyväskylä mit einem gemeinsamen Freundschaftskonzert

Vorschau für den Sommer:

Kanada-Reise 1./2. 7. – 15. 7. 2016

Sommersingwochen auf Schloss Traunsee 14. – 30. 8. 2016

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